Nylonstrümpfe - ein besonderes Problem
Werfen Sie niemals Nylonstrumpfhosen in die Toilette! Denn diese können die Rechenanlage und Pumpen außer Betrieb setzen, indem sie sich dehnen, verfilzen und in Folge alles blockieren.
Die mechanische Abwasserreinigung

 

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Die Abwässer aus dem Verbandsraum erreichen mit dem Zubringerkanal das Zulaufhebewerk. Dort müssen die Abwässer ca. 5 m hoch gehoben werden.

 

Unmittelbar danach durchfließen die Abwässer in zwei Gerinnestraßen eine automatische Rechenanlage, wo feste und fasrige Grobstoffe entfernt werden. An dieser Stelle im Klärwerk wird sichtbar, wie viel Abfall immer noch "fortgespült" wird, der nicht in eine Kanalisation gehört.

 

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In den anschließenden Rundsandfängen setzen sich schwerere Stoffe, wie Sand und Kies, ab. Das Sandfanggut wird in einen Sandwäscher gefördert, gewaschen und nach dem Entwässern einer Wiederverwendung zugeführt.

 

Hernach vereinigen sich die zwei Gerinnestraßen zu einem Gerinne, welches die Abwässer dem Vorklärbecken zuleitet. Das Vorklärbecken trennt langsamer absinkende Feststoffe vom durchfließenden Abwasser.

 

Noch vorhandene aufschwimmende Stoffe werden ebenfalls abgezogen und mit dem abgesunkenen Schlamm als sogenannter Primärschlamm der Schlammbehandlung zugeführt.

 

Damit ist die mechanische Abwasserreinigung abgeschlossen.

Das Abwasser enthält jetzt nur noch etwa 2/3 seiner Gesamtverschmutzung, und diese in gelöster Form.

 

 

Abb.2: Zulaufhebewerk